Mitteilungen

  • 15.05.2018

    Mehr Bestrahlungen mit Protonen möglich

    Die Strahlentherapie mit Protonen, also positiv geladenen Teilchen, ist eine besonders schonende Möglichkeit für die Bestrahlung bestimmter Tumoren. In der Schweiz ist diese Behandlung nur am Paul Scherrer Institut möglich. In einem gemeinsamen Projekt zwischen PSI, UniversitätsSpital Zürich und Universität Zürich konnte nun ein drittes Gerät in Betrieb genommen und die Kapazitäten erweitert werden. mehr
  • 15.03.2018

    Oligometastasierung: Drei Bestrahlungen statt ADT (Hormonablation)?

    Mit der sensitiveren Detektion von Metastasen mittels PSMA-PETs nimmt die Zahl an Patienten zu, bei welchen eine begrenzte Metastasierung des Prostatakarzinoms entdeckt werden kann. Diese Situation der begrenzten Metastasierung mit maximal 3-5 Metastasen bezeichnet man als Oligo-Metastasierung. Eine anti-hormonelle Therapie (Androgen-Entzug, ADT) erscheint dann bei teilweise sehr niedrigen PSA-Werten noch verfrüht, dagegen wird postuliert, dass mit einer alleinigen lokalen Therapie ein Teil der Patienten sogar geheilt werden kann. In einer randomisierten Phase II-Studie der Universität Gent, Belgien (Ost et al, JCO 2018) wurde der Einfluss einer Lokaltherapie (OP oder Bestrahlung) bei Patienten mit einer Oligometastasierung (maximal 3 Herde) untersucht. mehr
  • 15.03.2018

    One Shot Studie – kurative Radiotherapie der Prostata in einer einzigen ambulanten Behandlungssitzung

    Die perkutane Radiotherapie ist als kurative Therapie des Prostata Karzinoms etabliert und erzielt Ergebnisse, die mit den chirurgischen Daten im randomisierten Vergleich identisch sind. Bezüglich Toxizität und Lebensqualität ist die Radiotherapie sogar besser verträglich. Nachteil der Radiotherapie ist der längere zeitliche Aufwand mit 33-40 werktäglichen Bestrahlungssitzungen über 6 – 8 Wochen. Im Rahmen der internationalen «OneShot»-Studie werden Patienten mit low risk und intermediate-risk Prostatakarzinom (cT1x-2c, N0, Gleason 6 oder 7a) in nur einer einzigen Bestrahlungssitzung behandelt. mehr
  • 11.06.2015

    Pioniertat für Patienten mit kranken Bauchorganen

    Vor zehn Jahren gründeten Ärzte des UniversitätsSpitals Zürich (USZ) das bisher einzige Schweizer Zentrum für die interdisziplinäre Behandlung von Krankheiten der Leber, der Bauchspeicheldrüse und der Gallenwege. Heute behandelt das Zentrum rund 600 Patienten pro Jahr. Diese können bald von einer neuen Partnerschaft mit dem Pariser Hôpital Paul Brousse profitieren. mehr
  • 10.03.2011

    Operationsroboter der neusten Generation in Betrieb genommen

    Die roboterassistierte laparoskopische Chirurgie wurde 2002 durch die Klinik für Urologie des Zürcher Universitätsspitals in der Schweiz etabliert. Nun führt die Klinik schweizweit erstmalig ein weiterentwickeltes DaVinci-System mit zwei Chirurgenkonsolen ein. Die neue Technik garantiert eine optimale chirurgische Behandlungsqualität und ist zugleich Basis für roboterassistierte Anwendungen von morgen. mehr